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Wirkungen von Massagen – das sagt die Wissenschaft..

 

Massagen führen zu:

  • lokaler Steigerung der Durchblutung
  • Stärkung des Nerven- und des Immunsystems
  • Regulierung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösung von Gewebeverklebungen
  • Schmerzlinderung
  • schnelleren Heilungsprozessen nach Operationen
  • Regulierung von Organfunktionen
  • Reduktion von Stress
  • psychischer Entspannung
  • verbessertem Zellstoffwechsel
  • erhöhtem Abtransport von Stoffwechselschlacken
  • Beruhigung des Nervensystems
  • Reduktion von Schlafstörungen
  • Ausschüttung von Oxytocin

 

 

Oxytocin – das Miteinander-Hormon

 

Die erstaunlich vielfältigen Wirkungen von Massagen sind inzwischen auch in wissenschaftlichen Studien vielfach untersucht worden.
So lässt sich z.B. nachweisen, dass während einer Massage das körpereigene Hormon Oxytocin ausgeschüttet wird.
Oxytocin wurde 1909 erstmals aus dem Hypophysenhinterlappen isoliert und es stellte sich heraus, dass diese Substanz nicht nur dafür verantwortlich ist, Geburtswehen auszulösen und die Exkretion der Muttermilch zu veranlassen, sondern darüber hinaus zur Ausbildung der intensiven Mutter-Kind Bindung führt. Eine Ausschüttung von Oxytocin geht mit dem Rückgang des Stresshormons Cortisol einher und führt zu einem Zustand von Ruhe, Wohlbefinden und Vertrauen.
Später fand man heraus, dass auch in der Entstehung von adulten, monogamen Paarbeziehungen die Oxytocinausschüttung ein entscheidender Faktor ist.
So findet man bei Verliebten und bei jungen Müttern natürlicherweise hohe Oxytocinkonzentrationen und somit starke Aktivität des Belohnungszentrums im Gehirn, gleichzeitig sind diejenigen Bereiche deaktiviert, die für negative Gefühle, wie z.B. Misstrauen und Skepsis zuständig sind.
In Versuchen, in denen Probanden Oxytocin nasal verabreicht wurde, hat sich eine signifikante Zunahme des Vertrauens in andere Menschen gezeigt. Dies nicht als Folge einer allgemein erhöhten Risikobereitschaft, sondern als spezifische Bereitschaft, soziale Risiken in der Interaktion mit anderen Menschen einzugehen. [Kosfeld et al. 2005] Neben elterlichen Bindungen und monogamen Paarbindungen scheinen also auch Sozialverhalten und Gruppenloyalität hier ihre biologische Ursache zu haben. [Carter et al. 2005; Pedersen 2004]

Außerdem scheint Oxytocin bei Strssbewältigung und Regeneration eine wichtige Funktion zu haben: so kann es Stress senkende Effekte, wie z. B. die Senkung des Blutdrucks und der Cortisol-Konzentration bewirken.
Darüber hinaus lässt das Hormon Schmerzwahrnehmungsschwellen ansteigen und trägt zu Wachstum und Heilungsprozessen bei. Sein breites Wirkspektrum macht es zu einer klinisch wichtigen Substanz [Uvnäs-Moberg/Petersson 2005]

Dass inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass Oxytocin allgemein auf das autonome Nervensystem wirkt und sogar psychische Vorgänge und soziale Verhaltensweisen regelt, wirft ein neues Licht auf zahlreiche bisher erfahrungspraktisch bekannte, aber nicht wirklich erklärte bzw. verstandene Wirkungen von Massagen. Wirkungen, die bisher nur mit vagen und subjektiven Erklärungen, wie “psychisch”, “psychosomatisch” oder “allgemein wohltuend” gerechtfertigt wurden, erhalten plötzlich einen ungemein stabilen und validen physiologisch-endokrinologischen Unterbau.

Für die Zukunft lassen diese Ergebnisse hoffen, dass die Möglichkeiten erkannt und gefördert werden, Erkrankungen des Nervensystems, wie Schlafstörungen, Unruhezustände, Depressionen, ADHS, etc begleitend mit Massagen zu behandeln.

 

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